Mogontiacum (Mainz) war ursprünglich ein Legionslager, das 13/12 v. Chr. von Drusus auf einer Anhöhe über dem Rhein gegründet wurde. Es entwickelte sich schnell zu einer größeren, städtischen Siedlung und war ein wichtiger Militärstandort im Römischen Reich, vor allem als Sitz des Statthalters der Provinz Germania superior.
Die Stadt erlebte mehrere bedeutende Phasen, von der Gründung bis zu den Germanicus-Feldzügen und später als Ausgangspunkt für den Chattenfeldzug Kaiser Domitians.
In der Mitte des 3. Jahrhunderts wurde die Stadt aufgrund interner Wirren im Reich und Bedrohungen durch Germanenstämme mehrfach verwüstet. Nach dem Niedergang der Stadt um 450 wurde Mogontiacum Teil des Fränkischen Reichs.
Trotz der militärischen Dominanz wurden in Mogontiacum mehrere Monumentalbauten errichtet, darunter das römische Bühnentheater, die Große Mainzer Jupitersäule und der Drususstein. Es existierten zahlreiche zivile Strukturen wie Thermen, Handwerksbetriebe und Binnenhäfen.
Folgende Überreste sind heute zu sehen:
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- Drususstein (Kenotaph (Scheingrab))
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- Theater
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- Stadtmauer und Stadttor
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- Aquädukt
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- Heiligtum der Isis und Mater Magna
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- Jupitersäule
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